• Frage: warum sind sie wissenschaftler geworden?

    Frage gestellt send21neb am 16 Mrz 2023. Diese Frage wurde auch von sard21neb, then21sap, west21sap, pace21had gestellt.
    • Foto: Jacqueline Bellon

      Jacqueline Bellon Beantwortet am 16 Mrz 2023:


      In meiner Schule wurden Philosophie und Psychologie Kurse angeboten, die mir sehr viel Spaß gemacht haben. Deshalb habe ich dann studiert und dabei gemerkt, dass mir auch das wissenschaftliche Arbeiten total Spaß macht. Also: vor allem Lesen und Schreiben und ab und an etwas von diesen Inhalten auf Anwendungsfälle übertragen. Aber für mich persönlich geht es darum, dass ich mich einfach total für meine Fächer interessiere und möglichst viel herausfinden möchte

    • Foto: Karsten Weber

      Karsten Weber Beantwortet am 16 Mrz 2023:


      Mhm, das ist gar nicht so einfach zu beantworten, weil ich keinen Masterplan hatte, der beinhaltete, dass ich Wissenschaftler werden möchte. Ich habe mein Studium beendet und dann eine halbe Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter bekommen; gleichzeitig habe ich in der Industrie als technischer Dokumentar gearbeitet. Dann habe ich promoviert und schließlich immer weiter gemacht. Heute bin ich Professor. Warum habe ich immer weiter gemacht? Aus Neugier. Es gibt so viele Dinge, die man kennenlernen kann als Wissenschaftler, es wird nie langweilig.

    • Foto: Anne Burkhardt

      Anne Burkhardt Beantwortet am 16 Mrz 2023:


      Die Wahrheit ist: ich hatte das nie vor, es kam so. Ich habe nie an ein großes Ziel gedacht, sondern immer das gemacht, worauf ich gerade Lust hatte. Und plötzlich war ich mit meinem Dissertationsprojekt in Kolumbien, und plötzlich hatte ich spannende Arbeitsmöglichkeiten hier in Tübingen, und plötzlich… Dinge gibts, die lassen sich nicht planen.

    • Foto: David Höwelkröger

      David Höwelkröger Beantwortet am 16 Mrz 2023:


      Ähnlich wie meine Vorredner*Innen hatte ich das auch eigentlich nie direkt vor. Ich habe im Philosophie-Unterricht in der Schule gemerkt, dass mir Filmanalyse Spaß gemacht hat, vor allen Dingen die Anwendung der in Philosophie ja häufig abstrakten Themen konkret in Filmen umgesetzt zu sehen. Während meines Studiums konnte ich das dann häufig in Hausarbeiten umsetzen, also die Anwendung von Theorien auf einen konkreten medialen Gegenstand Gegenstand zu. Am wissenschaftlichen Arbeiten fand ich es besonders spannend, mich detailliert mit einem Thema auseinanderzusetzen und da richtig drin „einzutauchen“.

      Das hat mich bestärkt, eine Doktorarbeit anzufangen.

    • Foto: Josefine Honke

      Josefine Honke Beantwortet am 19 Mrz 2023:


      Nach meinem Studium waren viele Fragen für mich noch unbeantwortet. Ich war also noch sehr neugierig und wollte mich weiterhin mit bestimmten Themen beschäftigen: mehr darüber lesen, meine eigenen Gedanken aufschreiben und mich mit anderen dazu austauschen. Ich bin also aufgrund meiner Neugier Wissenschaftlerin geworden.

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